In meinem ersten Artikel habe ich untersucht, was Man(n)  jeden Tag in der Tasche hat, wenn er zur Uni geht. (vgl. http://www.lui-styleguide.uni-tuebingen.de/wordpress/?p=5152)

Dabei stellte sich heraus, dass die meisten ihre Taschen praktisch einrichten und wirklich nur das mit sich herumtragen, was sie an diesem bestimmten Tag brauchen. Bei meiner damaligen Umfrage stellte ich auch Fragen zum Erwerb der Taschen und ihrer Nutzung außerhalb der universitären Veranstaltungen und stellte dabei Unterschiede zwischen Umhängetaschen- und Rucksackträgern fest. Diese Ergebnisse möchte ich nun hier präsentieren.

Auf die Frage, wie sie denn zu der Tasche gekommen sind, bekam ich von einem beachtlichen Teil der Befragten die Antwort, dass sie die Tasche nicht selbst gekauft hätten, sondern dass es sich dabei um ein Geschenk handelt.  Die Befragten gaben aber an, sich diese Taschen auch gewünscht zu haben.
Alle Träger der Umhängetasche sagten, dass sie diese Tasche für das Studium beschafft hätten. Als Grund wurde oft genannt, dass die Tasche modisch, praktisch und bequem sei und eine Person sagte, dass er sich durch die Nutzung der Umhängetasche anstelle von Rucksack oder Schulranzen erst richtig als Student fühle.

Bei den Rucksackträgern hingegen war es umgekehrt. Die meisten nutzen den Rucksack, weil sie ihn schon vorher besaßen und nicht extra eine Tasche kaufen wollten, bzw. sie sind der Meinung, dass der Rucksack, den sie zum Teil noch aus Schulzeiten besitzen, gut für den Unialltag geeignet ist. Es gab jedoch zwei Befragte, die sich speziell für das Studium einen Rucksack kauften. Dabei achteten sie auf die Größe der Tasche, das Vorhandensein von Laptopfächern und dem einen der beiden war es auch wichtig, dass sein Rucksack ein Thermofach besitzt, sodass man darin bestimmte Nahrung (Milchprodukte im Sommer) transportieren kann.
Auf die Frage der außeruniversitären Nutzung der Taschen gab keiner der Umhängetaschenträger an, diese auch außerhalb der Universität regelmäßig zu nutzen. Die Tasche wird also nur für den Universitätsbetrieb genutzt und für andere Altivitäten gibt es andere Taschen (z.b. Sporttaschen).

Die Rucksackträger waren hier gespalten. Einige hatten ebenfalls für ihre Hobbys eigene Taschen, andere gaben an, die gleiche Tasche für alles Mögliche zu nutzen. Zum Beispiel nutzen sie ihre Rucksäcke für Wanderausflüge oder Reisen, im Frei- oder Hallenbad, sie werden zu Sporttaschen oder zu “Einkaufstüten”.

Das Ergebnis meiner kleinen Feldforschung ist also, dass die modischen Umhängetaschen speziell für das Studium gekauft und genutzt werden, wohingegen die Rücksäcke mehrheitlich deshalb eingesetzt werden, weil sie vielfältig nutzbar sind, auch fürs Studium und sowieso jeder einen besitzt. Die Beschaffung einer Tasche für das Studium ist für die Mehrheit der Rucksackträger unnötiger Aufwand, für die Umhängetaschenträger aber modisch und bequemer.



  1. It‘s quite in here! Why not leave a response?



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