An einem sonnigen Tag machte mich wieder einmal auf den Weg ins Freibad um eben genau dieser Frage nachzugehen. Schon früh fällt auf, dass es definitiv einen Unterschied zwischen der weiblichen und der männlichen Freibadtasche gibt. Während Frauen hauptsächlich darauf achten, dass ihre Tasche gut aussieht, bestmöglich noch zum Outfit passt und genügend Stauraum für alles bietet, sind Männer eher weniger anspruchsvoll. (vgl. dazu   http://www.lui-styleguide.uni-tuebingen.de/wordpress/?p=4971  Ihre Tasche soll praktisch sein, gut aussehen darf sie natürlich auch, aber ob sie nun zur Hawaii-Badehose passt oder nicht, ist eher irrelevant. Deshalb setzen Männer auch eher auf Rucksäcke als auf Umhängetaschen, was auf den unten gezeigten Bildern deutlich sichtbar ist.

Bei zahlreichen Befragungen wird auch deutlich, dass Männer keine spezielle Freibadtasche haben, sondern sich für die Tasche oder den Rucksack entscheiden, den sie momentan eben bei sich haben. Auch der Inhalt ist wenig spektakulär: Handtuch, Sonnencreme, Handy und Geldbeutel.

Wir Frauen bekommen schon ein Sommergefühl durch die Vorfreude und das „Befüllen“ unserer Freibadtasche mit all unseren Sommersachen, wohingegen das bei unseren männlichen Kollegen eher eine Sache von 2 Minuten ist, wie mir erklärt wird: Badehose an – Handtuch rein in den Rucksack – los geht’s. Klar, dass da kein Sommergefühl aufkommt. Für die Männer stellt es sich durch die Stimmung im Freibad ein, durch die Freunde, die man trifft, das Wasser, das Beachvolleyballfeld,die vielen Mädels in hübschen Bikinis. Natürlich ist das bei den Frauen auch so, da wir einfach wie immer mehr Zeug brauchen, brauchen wir eben auch Zeit um alles einzupacken und entwickeln dabei schon eine gewisse Vorfreude.

 



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