Zum Funktionalen der Liegetücher lässt sich folgendes sagen: während Picknickdecken und ähnliches durchaus multifunktionell eingesetzt werden, ist dies bei den Strand und Badetüchern  nicht der Fall. Man begegnet ihnen zwar auch durchaus im Park jedoch werden sie auch hier zum Faulenzen unter der Sonne benutzt. Geht es darum sich nach dem Schwimmen abzutrocknen, führen die meisten extra Handtücher mit, wobei hier noch anzumerken wäre, dass die “meisten” weiblich sind, das männliche Geschlecht scheint eher weniger Probleme zu haben auf einem feuchten Strandtuch zu liegen. Ebenso wenig trifft man beim Grillen auf Badetücher, hier dominieren ganz klar die Picknickdecken. Grund hierfür dürfte die Tatsache sein, dass man doch ganz gern hin und wieder kleckert oder etwas verschüttet und irgendeine alte Decke von Zuhause dies definitiv besser verkraftet als ein Badetuch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterscheiden sich die Tücher in Motiv und Farbe doch relativ stark, so sind sie vom Material her beinahe alle gleich: Frottee-Tücher, welche aus Baumwolle hergestellt wurden, vereinzelt noch mit einem Zusatz aus Velour.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Strand-Liegetuch ist aus unserem Sommer einfach nicht wegzudenken; ein Besuch im Freibad, oder noch besser ein Urlaub am Strand ohne das dazugehörige Tuch, um sich darauf zu sonnen? Undenkbar!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Exot der Exoten: eine Strohmatte, von manchen als “Retro” abgetan, erfreut sie sich, insbesondere wenn die Wiesen morgens noch nass sind, durchaus einiger Beliebtheit.

 

 

 

 

 

 

 
   

Ebenfalls anzutreffen: Picknickdecken, welche sich insbesondere bei Gruppen oder  Familien mit Kleinkindern einer hohen Beliebtheit erfreuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind wir das nicht alle?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von links nach rechts: Liegetuch, Duschtuch und Handtuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist das Strandtuch für uns ein fester Bestandteil des Sommers, so genießt das Handtuch bei Kennern der Science-Fiction Literatur einen ebenso großen Stellenwert. In Seiner Romanserie „Per Anhalter durch die Galaxis“ hat der Autor Douglas Adams dem Handtuch einen literarischen Denkstein gesetzt. Im Andenken an den 2001 verstorbenen Adams wird von Fans der Serie jährlich am 25. Mai der sogenannte „Towel Day“ (zu deutsch: Handtuch-Tag) gefeiert.

Zum Abschluss hier der entsprechende Auszug aus „Per Anhalter durch die Galaxis“.

Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.
Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluß hinunter segelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe;
man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig);
bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade »verloren« hat.
Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

 

 

 

 

 

 

 



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