Die Schaufenster der Bekleidungsgeschäfte waren diesen Sommer fast überall von einem Trend geprägt: bunte und kräftige Farben wohin man auch blickt, sie bestimmten auch 2012 unser vestimentäres Sommergefühl.
Neue Trends lassen den Alltag freundlicher gestalten, ob Tasche, Schal oder sogar Schuhe, dem Trend Colour Blocking konnte man sich in diesem Jahr nur schwer entziehen. Farben haben seit jeher eine ganz spezielle Wirkung auf ihr Umfeld, so sind die Farben unserer Kleidung oft auch ein Indiz für unsere aktuelle Stimmungs- und Gefühlslage. Besonders das Farbspiel Colour Blocking, bei dem diese außerordentlich kontrastreich getragen werden, zieht die Aufmerksamkeit auf den Träger des außergewöhnlichen Trends. Da man sich beim Colour Blocking vor allem in warmen Farben kleidet, wird ein positives, sommerliches Gefühl an die Außenwelt kommuniziert. Wie so oft bedient sich auch dieser Trend  bei der Meisterin des bunten Farbspiels: der Natur. Mithilfe von Colour Blocking schafft man es leichtfüßig auch bei nicht perfektem Wetter ein Sommergefühl entstehen zu lassen.

Jedoch erfordert es ein gewisses Maß an Stilsicherheit, damit das wilde Kombinieren von Farbblöcken innerhalb eines Outfits nicht zum modischen Fehlgriff wird. Beim anfänglichen Ausprobieren wird oftmals zu tief in den Farbtopf gegriffen, es ist deshalb  hilfreich sich an bestimmte Regeln zu halten. Zuallererst ist zu beachten, dass gut geschnittene Basics die Grundlage eines jeden Colour Blocking Outfits bilden, besonders schön wird der Look wenn diese aus hochwertigen Stoffen gefertigt sind und ein klares Design aufweisen, verspielte Applikationen wie zum Beispiel Rüschen sind eher unvorteilhaft. Am häufigsten tritt der Trend bei Oberteilen auf, die in sich schon zwei verschiedene kontrastierende Farbblöcke enthalten, das ist die einfachste Form diesem Trend nachzugehen.

Für den Rest des Outfits sollte man zu neutralen Basics in Beige, Weiß oder Jeansblau greifen, um so das Farbbild wieder zu beruhigen. Eine Stufe schwieriger ist es die verschiedenen Farbstufen in zwei Kleidungsstücken unterzubringen. Am einfachsten kann man diesen Effekt mithilfe einer Einteilung von Ober- und Unterteil in zwei Farbblöcke erzielen, hierbei ist es wichtig nie mehr als zwei von diesen Blöcken entstehen zu lassen. Das alles  sind jedoch nur hilfreiche Tipps und wie so häufig gilt auch hier die Fashionregel, alles was Spaß macht ist erlaubt.



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