Im Sommer ist es bekanntlich warm, die Sonneneinstrahlung ist intensiver und in der Regel gibt es zahlreiche sonnige Tage. Was darf also auf keinem Fall fehlen für ein perfektes Sommerfeeling? Eine coole, stylische Sonnenbrille!

Doch was macht der Sommerskifahrer auf dem Gletscher? Achtet man in solchen Höhen immer noch auf den Stylefaktor oder denkt man da eher an seine Gesundheit? Wegen erhöhter UV-Strahlung und Sonnenstrahlung sind die Augen dort nämlich stark gefährdet.

Im Winter ist es auf dem Gletscher sehr kühl, es kommt häufiger zu Schneefall und die reinen Sonnentage mit blauem Himmel sind seltener. Der Skifahrer/die Skifahrerin zieht also gerne seinen Skihelm an mit passender Skibrille, da beides einen guten Schutz bietet gegen Wind und Kälte. Zusätzlich bring das Tragen eines Skihelms noch ein großes Sicherheitsplus mit sich. Zu einer Gletscherbrille oder gar normalen Sonnenbrille greifen im Winter die wenigsten Skifahrer, da Kälte und Wind eindeutig dagegen sprechen.

Skihelm mit passender Skibrille- eher was für kühle Wintertage!

 

Ganz anders sieht es hingegen im Sommer aus. Ob man immer noch einen Skihelm beim Sommerskifahren anzieht, das überlegt sich der Sommerskifahrer genau. Denn im Sommer kann es bei schönem Wetter sehr schnell richtig warm werden auf dem Gletscher, besonders unter dem Helm. Auch wenn dieser ein gutes Belüftungssystem hat, greifen in der Regel wenige zum Helm, obwohl dadurch die eigene Sicherheit beeinträchtigt ist- man möchte einfach vermeiden, regelrecht zu zerfließen vor Schweiß.

Der Sommerskifahrer bevorzugt also eher ein Stirnband oder eine dünne Mütze. Ganz ohne Kopfbedeckung geht es auch nicht, da es am  Morgen oft noch kühl ist und man auch den Kopf immer bedecken sollte vor der intensiven Sonnenstrahlung auf dem Gletscher.

Was passt also besser zu einem Stirnband oder einer stylischen Mütze? Eine coole Sonnenbrille, keine Skibrille!

Doch ist das so sinnvoll? Eine Sonnenbrille aus dem Alltag ist überhaupt nicht für die Bedingungen auf dem Gletscher geeignet. Auf dem Gletscher braucht man eine Brille mit mindestens der Filterkategorie 3 ( 80-92% Tönung), besser wäre Kategorie 4 (92 – 97% Tönung). Die UV-Strahlung und Lichteinstrahlung ist im Sommer auf dem Gletscher besonders intensiv, da Eis und Schneekristalle diese reflektieren und dadurch verstärken. Wenn man seine Augen nicht ausreichend schützt, kann man schneeblind werden, was bedeutet, dass die Netzhaust eine Verbrennung erleidet.

Alltagssonnenbrille- stylisch, aber absolut ungeeignet auf dem Glescher

Viele Alltagssonnenbrillen und auch gewöhnliche Skibrillen erfüllen diese Anforderungen nicht. Daher ist beim Sommerskifahren eine Gletscherbrille besonders zu empfehlen, da diese ausreichend Schutz bietet und zudem noch angenehm luftig ist. Diese ist also bei doch wärmeren Temperaturen als im Winter oben auf dem Gletscher deutlich angenehmer.

Klassische Gletscherbrille- Perfekter Schutz in der Höhe!

Hin und wieder aber kann es im Sommer auf dem Gletscher passieren, dass es plötzlich einen deutlichen Temperatursturz gibt und es zu Schneefall kommt. Für den Fall wäre eine Gletscherbrille perfekt, die erst bei Sonnenschein nachdunkelt und über einen perfekten Schutz gegen die UV-Strahlung bietet, die auch bei schlechtem Wetter auf dem Gletscher intensiv ist und häufig unterschätzt wird. Aber im Regelfall fährt man bei schlechten Wetterverhältnissen eher weniger auf den Gletscher, sondern wartet schönere Sommertage ab. Alternativ kann man auch immer eine Skibrille mit einem guten UV-Schutz im Gepäck dabei haben, als Notalternative.

Aber um eine Gletscherbrille kommt man also beim Sommerskifahren auf keinem Fall herum, wenn man seine Augen nicht gefährden möchte.

Gletscherbrille mit Stylefaktor – perfekt für einen Sommerskitag auf dem Gletscher!

Ein positiver Nebeneffekt: es gibt mittlerweile auch moderne & stylische Exemplare einer Gletscherbrille, die gut mit den hippen Alltagssonnenbrillen mithalten können! Ein wahrer Lichtblick!!



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