Unsere (Mode)Welt wird immer abstruser… Oder besser gesagt: uniformer?!

Wer’s nicht glaubt, hier ein Beispiel aus Japan:

Weil die 36-jährige Ex-Prada-Mitarbeiterin Rina Bovrisse nicht dem Schönheitsideal des Hauses entsprochen haben soll, flatterte ihr die Kündigung ins Haus. “Er sagte mir, dass er sich für meine Hässlichkeit schäme”, erklärte die Ex-Angestellte in der französischen Zeitung “Le Parisien”.

Ihr sei vom Personalchef zudem in einem Gespräch nahegelegt worden, ihrer Frisur zu ändern und abzunehmen. Darüber hinaus sollte Bovrisse mehr an ihrem Äußeren arbeiten um so besser in die Glitzerwelt und ins Selbstbildnis des Hauses zu passen.

Die ehemalige leitende Angestellte jedoch fand das alles andere als angebracht – und will nun gegen das Urteil klagen.

Beistand wird sie dabei bekommen: Bovrisses Geschichte soll im Unternehmen kein Einzelfall gewesen sein.

In der Tokioter Niederlassung hüllte man sich zu diesem Vorfall bisher in Schweigen. In der Konzernzentrale in Mailand war man da schneller: und wies alle Vorwürfe zurück.

Quelle:

http://www.rp-online.de/beruf/arbeitswelt/Zu-haesslich-Prada-feuert-Angestellte_aid_847257.html

Nachtrag:

Unbestätigten Gerüchten zu Folge mussten sich die nachfragenden Journalisten bei ihrer Recherche allerdings einem ungewöhnlichen Prozedere unterziehen: Bevor sie an die zuständigen Ansprechpartner verwiesen werden konnten, musste jeder Pressevertreter eine Setcard in die Firmenzentrale schicken.

Wer daraufhin nicht dem Firmenstil entsprach, erhielt zwar keinerlei Informationen, dafür als Entschädigung aber ein üppiges Gutscheinheft für Fitnessstudios, Friseure und Schönheitschirurgen der Stadt ;-) )

Liebe Leute! Wo soll das alles noch hinführen…?



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